Der Klimawandel und der neue Messias

                                                                               

Der Klimawandel ist mittlerweile das beherrschende Thema in der Politik. Schließlich verzeichnen wir mindestens seit Jahrzehnten in unseren Breiten eine Erderwärmung, was nicht geleugnet werden kann. Natürlich haben unsere deutschen Politiker auch schon den Übeltäter erkannt: Kohlendioxyd, auch unter dem Namen CO2 (=chemische Formel) bekannt. Die Grünen bieten radikale Lösungen an wie Verbot von Verbrennungsmotore und den Kohleausstieg. Insbesondere erste Schnapsidee gleicht einer Deindustrialisierung. Wer kann sich die wesentlich teureren Elektroautos leisten? Aber selbst diese stellen momentan keine Lösung dar, solange über 50% des Stroms aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden. Folglich würde der CO2 Ausstoß drastisch steigen mit dem Umstieg auf Elektromobilität. Und bedenkt man, der Wirkungsgrad der fossilen Stromerzeugung inklusive Stromtransport liegt bei lächerlichen 40%, dann wird die Idee des eigentlich hocheffizienten Elektromotors ad absurdum geführt! Über die gewaltigen Probleme der Infrastruktur für Elektroautos möchte ich gar nicht erst reden. Wenn alle Menschen nämlich Elektroautos hätten, bräuchte man bei den langen Tankzeiten ein Mehrfaches an Tankstellen, etwa Faktor 10. In dicht bewohnten Siedlungen könnte man momentan gar nicht die gewaltigen elektrischen Leistungen zur Verfügung stellen.

Aber zurück zum Klimawandel. Diesen gab es schon immer, zum Beispiel im Römischen Reich vor 2000 Jahren, wo es immer wärmer wurde:

www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwaermung-bescherte-Roemischem-Reich-fette-Jahre.html?fbclid=IwAR0eaQe6UvtiaaJ4cJOHIpaCtSz_LPIgho3dzUTpnHY26Hcny7M-BAvY4rI   

Unglaublich, daß schon die Autos im römischen Reich vor 2000 Jahren und die hochtechnisierte Industrie mit ihrer Massenproduktion, besonders China, weltweit CO2 ohne Ende produzierten...... Noch rücksichtsloser waren die Menschen vor 11.000 Jahren, als sich große Teile der Nordhalbkugel in 50 Jahren um etwa zehn Grad erwärmten. Die müssen damals extreme Luxusschlitten gefahren sein, dagegen sind die heutigen SUVs reine Perpetuum Mobiles.

So, Sarkasmus aus, Verstand an: Klimaänderung gibt es nicht erst seit 2000 - 11000 Jahren, sondern seit mindestens 50 Millionen Jahren, als die Antarktis noch tropisch war:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-vor-52-millionen-jahren-wuchsen-in-der-antarktis-tropenpflanzen-a-847732.html

Mal etwas überspitzt formuliert, hing die Spezies Mensch damals noch als Affen in den Bäumen, dessen CO2 Ausstoss war folglich damals nicht erwähnenswert, denn die Industrialisierung begann erst Ende des 18. Jahrhunderts! Selbst die Wikinger verließen im 15. Jahrhundert Grönland, weil die zunehmende Kälte dort zunehmend Ackerbau verhinderte. Interessant auch, daß der Mensch nur 3% des CO2s verursacht

https://www.focus.de/…/…/tid-8638/diskussion_aid_234329.html

Die 97% unserer Natur/Erde spielen natürlich keine Rolle, dafür die 3% des Menschen,eine kranke Logik.

Auch der neue sechzehnjährige Messias namens Greta Thunberg, von den Medien vergöttert,  konnte bei Anne Will nur die angebliche Passivität der Politiker lamentieren, auf Ursachen hinzuweisen lag jenseits ihres bescheidenen Intellekts. Mit ihrem Asperger Syndrom neigt sie eh zum Schwarz-Weiß Denken, was sie für diese komplexen Diskussionen leider disqualifiziert. Überhaupt ist diese Freitags Schule schwänzen für das Klima Bewegung genauso ein Witz wie die Anne Will Talkshow, Comedyshow wäre treffender, vom 31.3.2019, wo der Astrophysiker Professor Lesch als Lösung die zeitweise physische Untätigkeit der Menschen vorschlug. Nichts tun bedeutet weniger CO2 Ausstoß. Man hat sich als Ursache einseitig und oberflächlich auf das CO2 geeinigt, obwohl es schon Klimawandel gab, als der Mensch noch keine nennenswerten Mengen davon produzierte, das habe ich oben mehrfach nachgewiesen. Folglich muss es andere Gründe für das Auf und Ab der Temperaturen geben.

Und damit begeben wir uns tief in die Astrophysik, denn unser Planet Erde bewegt sich nicht gleichförmig wie ein Duracellhäschen. Ein äußerst interessanter Ansatzpunkt hierzu sind die Milankovic Zyklen:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen?fbclid=IwAR127LXh6-_IF1RJy6F3GPmQ-FWqfQ_e_Rl8u8LhzhvJ7Yuu8tPJDZt_3Jk

Zusammengefasst sagen diese aus, daß seit nachweislich einer Million Jahren die Temperaturen periodisch steigen und fallen. Hierzu gibt es viele Gründe, die sich teilweise überlagern:

1.

Die Erde rotiert nicht konstant um ihre Achse innerhalb von knapp 24 Stunden, sondern taumelt zyklisch wie ein Kreisel im Rhythmus von 25700-25800 Jahren, was natürlich die Sonneneinstrahlung deutlich verändert. Zu diesem Taumelbewegungen trägt auch der Mond geringfügig bei mit seinen Umkreisungen der Erde. Sündenbock Mond? Eher nein, denn ohne ihn hätten wir hier Stürme von 300-500 km/h, die Erde würde sich dreimal schneller drehen, der Tag würde nur acht Stunden dauern. Die Temperaturen in Mitteleuropa würden zwischen 60 Grad und -50 Grad schwanken, an den Polen wäre es 80 Grad heiß, der Äquator vereist. Der Mond sorgt sogar dafür, daß die Erde erheblich weniger taumelt, kompensiert weitgend die Störungen durch die großen Nachbarplaneten und die Sonne.

2.

Wenn die Erde jedes Jahr knapp eine Milliarde Kilometer um die Sonne fliegt, verändert sich am sonnennächsten Punkt, dem Perihel, geringfügig die Bahn unseres Planeten aufgrund von Störungen (Gravitationskräfte anderer Planeten), somit wiederrum die Sonneneinstrahlung. Auch muss sich die Erdbahn verändern, weil die Sonne pro Sekunde 4,3 Millionen Tonnen an Masse verliert durch die Strahlungsenergie. Folglich sinken die Gravitationskräfte der Sonne, die proportional zur Masse sind, und die Erde entfernt sich immer mehr von der Sonne, wodurch größere Taumelbewegungen möglich sind durch andere Planeten, weil die Sonne immer schwächer die Erde "fest hält".

3.

Die Erdachse hat einen Winkel von 66,56321 Grad in Bezug auf die Erdbahn. Am Äquator sind es 90° - 66,5632° = 23,43679°. Diese Winkel verändern sich durch die Gravitationseinflüsse der anderen Planeten periodisch innerhalb von 41.000 Jahren um gut 2 Grad (!!!), was ebenfalls die Sonneneinstrahlung deutlich verändert, somit die Temperatur. Je nachdem, ob die Sonnenstrahlen steiler oder flacher einfallen, steigt oder fällt die Temperatur! Wenn unser Planet jedes Jahr knapp eine Milliarden Kilometer um unser Zentralgestirn rast mit einer Geschwindigkeit um die 107.000 km/h, finden hierbei weitere Taumelbewegungen statt, die ausschließlich verantwortlich sind für unsere Jahreszeiten. Aber diese Taumelbewegungen weichen permanent periodisch ab, weshalb sich die eingestrahlte Energie ändert.

4.

Die Exzentrizität (Länge der Halbachsen) ändert sich alle 100.000 Jahre, wobei ein Maximum alle 400.000 Jahre auftritt. Vereinfacht ausgedrückt: Die Weglänge zwischen sonnennächsten- und sonnenfernsten Punkt ändert sich permanent, wenn die Erde jedes Jahr einmal um die Sonne kreist. Durch die abweichenden Entfernungen schwankt die Energieeinstrahlung um etwa 0.5%.

5.

Eine weitere Bahnänderung ergibt sich durch die Periheldrehung. Das bedeutet, die Erdbahn verschiebt sich um die Sonne, wobei Form und Ebene konstant bleiben. Dadurch verschieben sich die Jahreszeiten. Da der Zyklus allerdings 112.000 Jahre beträgt, wird man innerhalb einer Generation nichts bemerken, wohl aber über zig Generationen.

6.

Dann gibt es noch den riesigen Wasserstofffusionsreaktor namens Sonne, in dem pro Sekunde 564 Millionen Tonnen Wasserstoff zu Helium umgewandelt werden bei Temperaturen von 15 Millionen Grad und unvorstellbaren Energiemengen. Daß diese Vorgänge nicht konstant ablaufen, an der Sonne fehlt eine Art Thermostat, schwankt folglich die Strahlungsenergie der Sonne, ist ein weiterer Einfluss, der unsere Temperaturen auf der Erde bestimmt. In ein paar Milliarden Jahren, wenn die Sonne ihren Wasserstoff verbraucht hat und Helium fusioniert, wird sie sich aufblähen, wahrscheinlich  über die Erdbahn hinaus, womit wir mal Temperaturen von über 1300 Grad haben werden, was die Ozeane schnell verdampfen lässt. Allerdings weiß man nicht mit Sicherheit, hat sich die Erde in der Zwischenzeit weit genug von der an Masse abnehmenden Sonne entfernt, um noch verschluckt zu werden.

Zusammenfassend kann man sagen, jegliche Bewegungen unseres Planeten sind nicht konstant, unterliegen also Schwankungen, sprich Störungen, im Wesentlichen verursacht durch die Riesenplaneten Jupiter und Saturn, die mit ihren gigantischen Massen (= große Anziehungskräfte) unseren Planeten in seinen Bewegungen beeinflussen, die Intensität der Sonneneinstrahlung verändert und somit die Temperaturen, wobei auch die Sonne kein konstanter Strahler ist.

Diese Argumente mit den Milankovic Zyklen hätte ich in der Anne Will Comedyshow von dem Professor Lesch erwartet, schließlich kommt er beruflich angeblich aus der Astrophysik! Aber nein, stattdessen ein  peinlicher Auftritt ohne fachliche Kompetenz, und auch Wolfgang Kubicki von der FDP saß völlig ratlos und gereizt in der Talkrunde, wusste nicht, was er da sollte. Kurzum, die sehr einseitige und einfache Betrachtung des Klimawandels durch unsere Politiker, die ungebildete Jugendbewegung (die blamablen PISA- und TIMMS Studien lassen grüßen) Schule schwänzen für das Klima mit dem alleinigen Sündenbock CO2 bringen uns nicht weiter, zu viele Faktoren gibt es für die Klimaveränderung, vorwiegend aus der Astrophysik. Diesen Klimawandel aufzuhalten, wäre hoffnungslos, sollten die Milankovic Zyklen die einzige Ursache sein, denn die Gesetze der Physik lassen sich nicht ausschalten, noch nicht einmal leicht beeinflussen. Ich werde den Eindruck nicht los, man sucht Alibis für eine Völkerwanderung von Klimaflüchtlingen (nach Europa), denn die hoch industrialisierten Länder sind durch ihren CO2 Ausstoß angeblich für das Klimaelend vieler Völker schuld. Mit dem Migrationspakt wurden schließlich schon die ersten Grundlagen für eine Völkerwanderung geschaffen. Wenn dann auch noch die Schuldigen des Klimawandels feststehen, kann die Masseneinwanderung der Klimaopfer  in die Länder der Verursacher beginnen.Ein zweiter Grund, warum CO2 die alleinige Ursache sein muss, ist, man sucht Gründe für neue Steuern, damit man die mehren Millionen Scheinasylanten in unserem Land finanzieren kann (Kosten über 40 Milliarden Euro pro Jahr), ebenso unsere sich fast verdoppelnden EU Beiträge. Und endlich zeigt das Merkelregime wieder einmal seine wahre Fratze, indem Umweltministerin Schulze am 19.4.2019 erste Pläne für eine CO2-Steuer vorgelegt hat! Alles klar?


Bildquellennachweis: https://pixabay.com/de/photos/erde-blauer-planet-erdkugel-planet-11015/

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